In Not mein Gott
Komm ich zu Dir
Mein Herz es weint die Tränen
Von uralten Zeiten
sie erzählen von Kummer und Leid
Ohne Ziel und Sinn
Mein Herz es stöhnt
Jammernd
Klagend betrauernd
die zerfetzten Fragmente
die die Zeit überdauern
und Unheil stiften
suchend und ängstlich
auf dem Weg
alleine?
Ohne Dich?
Woher kommt meine Hilfe?
Sag mir woher?
Wenn Menschen versagen
Wenn Gräber sich öffnen
Wo bist Du?
Wenn der Blick von Tränen verschleiert
Den Schein nicht erkennt
Das Licht das durchflutet
Schon
Die Seele, das Herz
Erahnt
Bald, bald
Naht sie sich
Gerade noch schau ich ins Dunkel
Gerade noch schau ich in die Leere
Öffne meine Hände
Meine Augen und sehe
Dich!
Mit den Herzensaugen erblicke ich
Dein Herz
Dein Wesen
Deine Liebe
Deine Reinheit
Deine Schönheit
Sie kommt
Wie ein junges Mädchen
Zu mir an den weinenden Rand
Lass los, sprich mit ihm
Gib sie ihm
Deine Not, Deinen Schrei
Er füllt sie Dir
Deine Seele
Mit Freude und Zuversicht
Du wirst sehen
er kennt Dich
ohne viel Worte
er weiß es
Er liebt Dich!
© Petra Fuchs