vor ein paar Tagen habe ich wieder mal Schwemmholz in der Hand gehabt und ein paar Stücke gemacht. Dabei ist mir der Vergleich wieder eingefallen, den ich vor einiger Zeit mal geschrieben habe.
Ja, mit dem Schwemmholz ist das so eine Sache. Es ist eigentlich wie eine Beschreibung eines Menschenlebens. Irgendwo wächst ein Baum, wird ein Haus gebaut, ein Schrank gezimmert was auch immer
(irgendwo wird Mensch geboren, eine Beziehung gelebt, ein "Lebenshaus" gebaut.)
dann gibt es Stürme, der Baum wird ausgerissen, Das Haus abgebrochen, der Schrank hat ausgedient.
( früher oder später wird es auch Stürme im Leben eines Menschen geben, er wird verbogen oder gebrochen)
Irgendwann fließt das ausgerissene Stück in einen reißenden Bach, in ein Meer, was auch immer und wird bearbeitet im Salz ,unter Steinen, im Strudel und der
(Mensch kommt immer und immer wieder an die selbe Stelle, wird aufgerieben und gerüttelt).
Das Holzstück, inzwischen ist es meistens nicht mehr möglich zu erkennen woher es wohl kommt, was es wohl wahr. Dann kommt einer (das ist auch irgendwie meine persönliche Geschichte) sieht dieses bearbeitete Stück Holz und liebt es!
(So bin ich auch gesehen worden, geliebt von "ihm" und habe seine Liebe erfaßt)
Der Finder des Holzes sieht schon genau was daraus entstehen soll. Gerade die abgeschliffenen Rundungen macht es interessant und einzigartig. Keines ist gleich wie das andere. Jedes ist für etwas anderes geschaffen.
( So hat er mich geschaffen, einen Plan gehabt. Bei der Bearbeitung stand er neben mir mit einer großen Schüssel, meine Tränen aufzufangen, zu ermutigen, zu heilen) Das Holz wird nun in der Hand des Finders einer neuen Bestimmung zugeführt. Es wird sozusagen geadelt und behutsam, seiner Struktur angemessen geschmückt.
(Mehr und mehr kommt der Mensch in seine Bestimmung, wird geheilt an Geist, Seele und Körper.)
Jesus ist mein bester Freund, er kennt mich wie niemand anderer, konmt mir nah wie kein anderer und hat mich je und je geliebt. Er hat das harte, gebrochene Herz wieder fleischern gemacht. (Petra ... Stein) Und aus Petra wurde Perat (für mich die Abkürzung von "per aspera ad astra" - aus der Dunkelheit ins Licht oder auf rauhen Wegen zu den Sternen. Ja, das habe ich tatsächlich so erlebt und das macht mein Leben wirklich sehr spannend. Und natürlich bin ich noch lange nicht am Ende mit der Bearbeitung, es bleibt also spannden.
Es ist so interessant und herrlich wie wunderbar unterschiedlich Menschen sind. Jeder einzigartig. Übrigens gibt es auch keinen einzigen Stern (so weit man sie kennt natürlich) der so ist wie der ander, sagt mein Mann. (Er ist Hobby-Astronom).